Die Deutsche Bank und wie sie die Zukunft der Arbeit sieht (spoiler: dystopisch)

(Dieser Text erschien auch auf postdramatiker.de hier)

Prognosen bleiben schwierig – insbesondere wenn die die Zukunft betreffen. Und sie erzählen zumeist mehr über die Zeit, in der sie entstehen, als über die nähere oder fernere Zukunft, über die sie zu erzählen sich vornehmen oder vorgeben. So vehement die eigene seherische Fähigkeit auch betont werden mag – die Wahrscheinlichkeit, auf empirischen Indizien begründet, ist doch vergleichsweise gering, dass diese Fähigkeit tatsächlich grundsätzlich und nachweislich diesem oder jenem Autoren zukommt, der darauf Anspruch erhebt. Das gilt natürlich in besonderem Maße für Autoren von Banken, die sich anschicken die gesellschaftliche Zukunft der nächsten Jahre vorherzusagen, dabei aber nicht einmal in der Lage sind, die Börsenkurse der nächsten Minuten (von bevorstehenden Finanzkrisen, Börsencrashs ganz zu schweigen) vorherzusagen.

Dennoch die Lektüre wert ist der Text über die Zukunftsassichten des sogenannten Arbeitsmarktes von der Deutschen Bank, genauer: Deutsche Bank Research, über den vor einigen Wochen bereits

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Abschaffung des Bargelds II: Entmachtung des Bürgers

Im ersten Teil des Beitrags war geschildert worden, wie die bevorstehende Abschaffung des Bargelds die Bürger auf Gedeih und Verderb den Geschäftsbanken ausliefert. In diesem Teil soll nun gezeigt werden, dass die aktuell diskutierte Vorratsdatenspeicherung ein Witz gegen das ist, was mit der Bargeldabschaffung bevorsteht. Hellhörig dürfte dabei machen, dass „Experten“, die die Bargeldabschaffung fordern, insbesondere damit argumentieren, dass damit Kriminelle (insbes. Drogenhändler) und Steuerhinterzieher getroffen werden. (z.B. hier).

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Abschaffung des Bargelds I: Enteignung des Bürgers

Seit einigen Wochen mehren sich Stimmen, die die endgültige Abschaffung des Bargelds fordern (Peter Bofinger), ernsthaft erwägen oder mit unterschiedlichen Argumenten ablehnen (Roland Tichy, Heiner Flassbeck). Zugleich findet sich eine vergleichsweise breite politische Öffentlichkeit, die die sogenannte Vorratsdatenspeicherung kritisiert oder aktivistisch bekämpft – ohne offenbar zu ahnen, dass sich hinter der Bargeld-Debatte eine Art der Vorratsdatenspeicherung und Ermächtigung des Staates (und der Banken) verbirgt, als sie sich in ihren ärgsten Albträumen ausmalen könnten. Warum das so ist – das soll dieser zweiteilige Artikel ausführen. Im ersten Teil wird die Verschiebung beschrieben, die sich im Verhältnis zwischen Geschäftsbanken und Bürgern einstellt. Im zweiten, morgen folgenden Teil, die Veränderung, die sich im Verhältnis zwischen Regierung und Bürgern dadurch einstellt und die bei genauer Betrachtung nicht nur eine Umdefinition von „Freiheit“ hin zu der Freiheit ist, freiweillig an einem Ermittlungsverfahren teilzuhaben, das nicht nicht stattfinden und dem sich zu entziehen unmöglich ist, sondern auch zu einer Bewegung weg von einem demokratischen Staatswesen führt.

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Radio-Feature „Über das Geld und was wir dafür halten“

Florian Felix Weyh hat ein sehr schönes und spannendes Radio-Feature für DeutschlandRadio-Kultur produziert mit dem Titel „Immer knapp – oder wertlos. Über das Geld und was wir dafür halten„, zu dem ich neben dem Volkswirtschaftler Jörg Guido Hülsmann, dem Soziologen Rainer Paris, und dem Finanzjournalisten und Publizisten Lucas Zeise interviewt wurde. Sehr hörenswert, da inhaltlich auf der Höhe des Themas und formal sehr originell gemacht.

Hier der Link zum Audio-Beitrag und dem Manuskript-PDF.

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Uraufführungs-Kritiken zu „Schuld und Schein“

Am 4.7.2013 hatte „Schuld und Schein“ am Metropoltheater München Premiere. Ich war da und hatte großes Vergnügen an der offensichtlichen Spiellust von Regie und Darstellern. Und fand den Umgang mit dem Text sehr sehr schön. Was die Presse dazu meinte:
In der „Süddeutschen Zeitung“ (leider nicht online) schrieb Xaver von Cranach:
„… man lacht mindestens genauso viel wie man grübelt. Doch die Karikatur hat auch ein kritisches Potenzial. So wird ein Raum geschaffen, in dem tatsächlich nach den Ursachen der Probleme geforscht werden kann: Das, was von Menschen entschieden und hergestellt worden ist, wird oft als gegebene und unveränderliche Tatsache präsentiert. (…) Es ist ein Theaterabend, der den Zuschauer zunächst zum Frosch degradiert, um ihn dann als eigenständiges Subjekt wieder aufzurichten.“

Auf theaterkritiken.com schließt C.M. Meier seine begeisterte Kritik mit der Überschrift „Super! wahnsinn!“:
„Super! Wahnsinn! Megawichtig! Das muss man gesehen haben! (Vor allem wenn man regelmäßig ein Geldinstitut kontaktiert.)“
Hier die ganze Kritik.

Im Kultur Extra schreibt Hakan Karakaya:

„Ein aus vielerlei Hinsicht völlig außergewöhnliches Theaterstück….Mit sehr minimalistischen Mitteln gelingt es Jochen Schölch ein vermeintlich sehr trockenes und BWL-lastiges Thema zu einem didaktisch wertvoll gestalteten und amüsanten Sachtheater nebst Kabarett zu gestalten, bei dem nicht nur verdeutlicht wird, wie der Otto-Normal-Bürger von Bank und Staat ausgenommen wird, sondern wie sich gleichzeitig das wundersame Phänomen des Wirtschaftskreislaufs, inklusive der genialen menschlichen Erfindung der Inflation, entwickelt – und das alles im Stile der „Sendung mit der Maus“ inklusive einleitender Titelmelodie. Klingt komisch, ist aber so.“

Hier die ganze Kritik

Auf nachtkritik.de schließt Sabine Leucht:

„Ulf Schmidt dagegen ist hoch anzurechnen, dass er sich an die Erklärung eines Phänomens wagt, vor dem man allzu oft kopfschüttelnd bis wutschnaubend kapituliert. Auf dem Weg hinaus aufs Glatteis der Abstraktion nimmt er einen freundlich bei der Hand und es bleibt zumindest hängen, dass das raunende Geldgewerbe keine Geheimwissenschaft ist, sondern ein System mit nacherzählbarer Historie und klaren Interessen. Auch jenem, dies nicht zu erkennen zu geben.“

Hier die ganze Kritik.

Matthias Hejny schließt in der Abendzeitung:

„Trotz der Schlichtheit wird die Komplexität der Ökonomie nie geleugnet – oder entspannt analysiert, wie die Undurchschaubarkeit der Finanzmärkte als fauler Zauber funktioniert.“

Hier die ganze Kritik.

Zurecht begeistert von der Inszenierung ist Anne Fritsch in der „Deutschen Bühne“.

„Regisseur Jochen Schölch peppt den eher spröden Text auf, spielt mit dessen oberlehrerhaftem Ton: Zu Beginn spielt er die Sendung-mit-der-Maus-Melodie ein, begegnet dem Ernst der Stunde mit Witz und kleinem feinen Theaterzauber.“

Hier die ganze Kritik.

Und der Blogger Martin Oetting zeigte sich auf seinem Blog begeistert:

„“Schuld und Schein – ein Geldstück” heißt es, und es leistet, was eigentlich undenkbar erscheint: die globale Finanzwelt auf erstaunlich unterhaltsame Weise so zu erläutern, dass man einerseits versteht, dass wir alle die Leidtragenden einer jahrhundertealten Verschwörung sind. Und dass man andererseits dabei einen extrem unterhaltsamen Abend erlebt.“

Hier die ganze Kritik.

 

Uraufführungspremiere „Schuld und Schein“ am 4.Juli in München

Das Metropoltheater kündigt es auf der Webseite an: Am 4. Juli 2013 wird mein Text „Schuld und Schein. Ein Geldstück“ in München Uraufführungspremiere haben. Weitere acht Vorstellungen sind im Juli geplant (hier der Spielplan). Ich freue mich wahnsinnig darauf. Die Uraufführungsankündigung (hier) macht mir Lust auf die Inszenierung. Ich hoffe, es werden sich viele Besucher einfinden und vor- oder hinterher das Stück selbst lesen (als PDF downloadbar hier ) und auf der Seite im Forum (das ich noch installieren muss) diskutieren.

Das Stück war im letzten Spätsommer/Herbst entstanden. In Absprache mit dem Verlag der Autoren habe ich es Ende November auf ebay Theatern zur Ersteigerung der Uraufführungsrechte angeboten. Das Metropoltheater hat mit sensationellen 55 Euro den Zuschlag erhalten.

Wer Interesse hat, findet auf www.schuldundschein.de neben dem Stückdownload noch Hintergrundmaterialien, einige Informationen über den Text und den Verfasser und ein Blog, in dem ich in den letzten Monaten einige Gedanken zur Geld- und Schuldenthematik gepostet habe, die zu der ein oder anderen ganz spannenden Diskussion geführt haben.

 

 

Unterm Strich zahl‘ ich – mich dumm und dämlich. Stairway to Schuldenfalle mit der Postbank. (re-post postdramatiker.de)

Heute morgen flatterte mir von meinen Kreditinstitut Postbank ein wunderschönes Angebot in den Briefkasten: Weil man doch im Frühjahr einfach raus muss und „was erleben“ will, aber doch so die eine oder andere böse Zahlung anfallen kann, soll ich doch bitteschön gleich mal unterschreiben, dass ich für meine Kreditkarte die Teilzahlungsfunktion aktiviert haben möchte. Die nämlich ist ein tolles Angebot: Ich zahle von meinem Gesamt-Saldo am Ende des Monats nur tolle 10% zurück. Und das kostet auch nur 3,99% Zinsen. Dufte Sache. Geld ausgeben – und nur 10% zurückzahlen.

PB1Das Kleingedruckte (bei der Postbank immer GANZ wichtig) schafft allerdings etwas mehr Klarheit. Die 3,99% gibts nur für sechs Monate als Aktionszinssatz. Danach – springt der Zinssatz auf fantastische 15,77%. Das darf man sich gerne auf der Portemonnaie-Lasche zergehen lassen. Ein Kreditzins in Höhe von fast 16%. Freundlicherweise legt die Postbank noch eine Beispielrechnung für einen Kreditbetrag über 500 Euro bei. Ich schnappte mir den Taschenrechner und zählte die Tilgungsraten zusammen: aus den 500 Euro werden in 12 Monaten 518,52 Euro. Das nennen wir dann mal einen satten Zins.

 

PB2Natürlich weiß die Postbank, dass es hier nicht um 500 Euro-Beträge geht. Wäre ja ein Lacher. Und die Postbank weiß natürlich auch, dass nicht nur in einem Monat Ausgaben auf der Kreditkarte anfallen. Die Kreditkarte ist längst ein gebräuchliches Zahlungsmittel geworden. Vielmehr kommen in jedem Monat neue Saldobeträge hinzu. Von denen – so verstehe ich dieses Angebot – immer nur 10% (inklusive Zins) abgebucht werden. Es entsteht ein hübscher Schuldenschneeball der in rasanter Geschwindigkeit wächst. Spätestens nach Jahresfrist (einigermaßen konstante Kreditkarten-Ausgaben vorausgesetzt) sind die monatlich zu leistenden Tilgungen in derselben Höhe, wie die ursprünglichen Monatstilgungen (ohne dieses fantastische Angebot). Nur dass die Postbank noch ihre satten 16% daraufschlagen kann. Die 3,99 % gelten ja nicht repetierend ab jedem Monatsende, an dem neuen Ausgaben getätigt wurden, sondern nur einmalig ab Vertragsabschluss: also von heute bis zum Oktober. Ab November kostet jede neue in dieses System eingehende Zahlung 16% ab dem ersten Tag.

 

So staut sich eine beträchtliche Schuldenlawine an – insbesondere bei Kunden, deren Zahlungseingänge (aus welchen Gründen auch immer) so beschaffen sind, dass sie Probleme mit der Tilgung haben. Auf genau diese zielt ja das Kreditangebot: Frühjahr. Raus und Leben genießen. Und dann kommen Ausgaben, die man nicht schultern kann und derentwegen Teilzahlung vereinbart werden soll. Genau solche Kunden werden aber natürlich diese Schneeball-Schulden im Leben nicht zurückzahlen können.

 

Das Schöne für die Postbank

 

Die Postbank erlegt damit zwei Fliegen auf einen Schlag:

 

  • zinslose Kreditkarten-Kredite werden in Kredite umgewandelt, für die manch einer umgangssprachlich das Wort „Wucherzinsen“ verwenden würde
  • das bilanzielle Stop-and-Go, das die Girofalle auszeichnet (monatlich entstehen in der Bilanz Kredite, die auch monatlich getilgt werden und damit für die Bank nicht wirklich mittel- oder langfristig berechenbar sind) werden in langfristige Kredite umgewandelt: aus einem 1-Monats-Kredit wird ein 12-Monats-Kredit. Das freut die Bankbilanz, in der bekanntlich jeder Buchgeld-Kredit eines Kunden zweimal auftaucht, einmal dabei als Bankvermögen.

 

Und übrigens werden damit nicht nur zwei Fliegen erschlagen – sondern auch der Kunde. Verbraucherzentrale, bitte übernehmen Sie.

 

 

 

 

Finanzwissenschaft – Firlefanzwissenschaft. Rechnen Sie mit dem schlimmsten. Oder auch nicht. (re-post von postdramatiker.de)

In der Süddeutschen Zeitung findet sich heute hier ein knapper Artikel, bei dessen Lektüre mir der Unterkiefer auf den Boden gefallen wäre, hätte die Tischplatte ihn nicht unsanft gebremst. Seit einer Studie des Harvard-Ökonomen, Schach-Großmeisters und ehemaligen Chefökonomen des Internationalen Währungsfonds Kenneth Rogoff und der Harvard-Professorin Carmen Reinhart galt in der Volkswirtshaft der Grundsatz: Verschuldet sich ein Staat mit mehr als 90% seiner jährlichen Wirtschaftsleistung, geht es abwärts (hier ist die Studie downloadbar). Darauf geht der Glaubenssatz zurück, der gerade in den südeuropäischen Ländern wie Griechenland genau zu jener Sparpolitik führt, die diese Länder in eine Abwärtsspirale stürzt. Die sogenannten Märkte, im Vertrauen auf diese Studie, erhöhen die Zinsen für Länder mit dieser Schuldenquote (aus Glaubensgründen), steigende Zinsen belasten den Haushalt, zudem wird der Staat zu den bekannten Sparmaßnahmen getrieben, die eine ohnehin in der Krise befindliche Wirtschaft noch weiter in den Abgrund treiben. Die Folgen für die Bürger sind hinlänglich bekannt.

Jetzt erschien eine andere Studie (hier downloadbar), die nicht etwa einfach die 90%-Regel problematisierte, sondern gar behauptete, diese Regel sei aufgrund fehlerhafter Berechnungen, ja des mangelhaften Umgangs mit Excel zu verdanken. Es würden aus unerklärlichen Gründen bestimmte Daten ausgeblendet, unterschiedliche Betrachtungszeiträume miteinander verglichen. Das Ergebnis der neuen Studie: Über 90% Verschuldung sinkt das Wachstum nicht etwa um 0,1% pro Jahr (wie Rogoff/Reinhart statuierten), nein es steigt um 2,2%. Darauf haben Rogoff/Reinhart inzwischen hier in einem eigenen Tex

Muss man Buchgeldschulden zurückzahlen? – Der Prozess Jerome Daly vs. First National Bank of Montogomery

Im Jahr 1968 kam es in Minnesota zu einem außergewöhnlichen (und folgenlosen) Richterspruch: Der Kläger, Jerome Daly, weigerte sich, eine Hypothek an die First National Bank of Montgomery zurückzuzahlen. Seine Begründung: Zurückzahlen müsse er dieses Geld lediglich, wenn es sich um tatsächliches Geld im besitz der Bank ehandelt habe. Fakt sei aber, dass die Bank es gar nicht besessen habe, bevor sie ihm den Kredit einräumte, sondern dass die Geldsummer erst im Akt der Kreditvergabe als Buchgeld oder Fiat Money entstanden sei. Durch die Rückzahlung werde lediglich der umgekehrte Vorgang veranlasst, dass nämlich die Bank das Geld wieder in Luft auflöse, indem sie den Betrag aus den Bilanzen streiche. Das Geld gebe es gar nicht – also müsse er es nicht zurückzahlen.

Das ist einerseits eine zutreffende Beschreibung des Vorganges – andererseits eine wunderbare Eulenspiegelei. Und der Richter ließ sich darauf ein und urteilte, Daly müsse das Geld nicht zurückzahlen und auch das als Sicherheit hinterlegte Haus der Bank nicht übergeben. Natürlich wurde dieses Urteil schnellstens aufgehoben. Der Richter war gar nicht zuständig für diesen Fall. Und das nächste Urteil lautete so, wie es zu erwaten war, dass Bankschulden doch zurückzuzahlen seien.

Dieses Video fasst den Fall kurz zusammen:

Links:

Der Fall auf Wikipedia

Die Denkfehler des Richters dargestellt im gelben Forum