Claus Peymann, die Eurokrise – und Schuld und Schein?

Leider erst jetzt lese ich ein Interview mit Claus Peymann, Chef des Berliner BE, in der Rheinischen Post, in der unter anderem zu lesen ist:

Muss das Theater auch aktueller werden? Oder wäre es verfehlt zu fordern, dass nun auch die Euro-Krise auf die Bühne muss?

Peymann Unbedingt muss sie das. Unbedingt. Ich komme mir manchmal vor wie in der Wüste. Ich sehe, wie überall der Sandsturm tobt, und wir selber haben darauf nichts zu antworten. Wir spielen dann aus lauter Verzweiflung „Die heilige Johanna der Schlachthöfe“ aus den 1920er Jahren, weil das das einzige Stück ist, das uns geeignet erscheint, um sich mit Monopol-Fragen auseinanderzusetzen. (Quelle: Interview mit dem berühmten Regisseur: Peymann sieht seine Arbeit als gescheitert an (RP ONLINE, 16.11.2012))

Da stellt sich mir die Frage: Herr Peymann – haben Sie „Schuld und Schein“ mal angeschaut? Und haben Sie mitgeboten? Sie haben jetzt noch genau 36 Minuten dazu Zeit. Und mit 11.01 Euro sind Sie dabei! Mensch Peymann, eBay, Mann. Das BE wär nicht der schlechteste Ort für den Text. Hier gehts zur Auktion. Schnell.